Fudge CakeFudge Cake – was ist denn das? fragst du dich jetzt vielleicht. Bei uns (noch) nicht so bekannt, kann man die aus England stammende Süßigkeit Fudge am ehesten mit Karamell übersetzen. Jetzt weißt du schon, in welche Richtung der Fudge Cake geht.

Ich muss dich aber warnen! Der Fudge Cake hat enormes Sucht-Potenzial und ist der schlanken Linie nicht sehr zuträglich, denn er ist ziemlich mächtig und sättigend. Weil man aber, selbst wenn der Appetit auf Süßes sehr groß ist, immer nur kleine Stückchen davon essen kann, passt es am Ende dann doch wieder. Für mich ist er ein Pralinen-Ersatz und Pralinen isst man ja (meistens) auch nur in relativ kleinen Mengen, oder?

Fudge Cake

Aufbewahren sollte man ihn im Kühlschrank, denn erstens schmeckt er eiskalt am allerbesten und zweitens hält er sich gekühlt auch relativ lange. Ich denke mindestens ein bis zwei Wochen. Wahrscheinlich würde er sogar noch länger halten, wenn bei uns nicht irgendwer immer wieder, wie durch Geisterhand, die Kühlschranktüre öffnen und sich noch ein weiteres klitzekleines Stückchen abschneiden würde, bis nix mehr da ist … 😉

Fudge Cake

Der Unterschied dieses Rezeptes zu den meisten Fudge-Rezepten die ich gesehen habe ist der, dass hier kein rohes Ei verwendet wird, sondern gesüßte Kondensmilch. Damit ist man bei den derzeitigen Temperaturen definitiv auf der sicheren Seite!

Fudge Cake

Fudge Cake

Dieses Rezept habe ich ebenfalls von Kevins Nichte Erin aus London, die mir auch schon das wunderbare Rhabarber-Pie-Rezept verraten hat, das ich  >HIER<  veröffentlicht habe. Sie erzählte mir, dass sie den Fudge Cake schon als kleines Mädchen im zarten Alter von acht Jahren für die Familie daheim in Neuseeland zubereitet hat. „It’s very easy to make“, hat sie gesagt. Und das stimmt!

Rezept für den Fudge Cake

Fudge Cake
Rezept drucken
5 von 1 Bewertung

Fudge Cake

Leckerer kalter Schoko-Karamell-Kuchen aus Neuseeland - mit Sucht-Potenzial!
Vorbereitung20 Min.
Kühlzeit2 Stdn.
Für 20 Stücke

Zutaten

Flüssige Zutaten

  • 125 g Butter
  • 90 g Zucker
  • 60 ml süße Kondensmilch
  • 1 EL dunkles Kakao-Pulver (ca. 10 g)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanille-Essenz

Trockene Zutaten

  • 200 g Vollkorn-Butterkekse, grob zerkleinert (oder helle Butterkekse)
  • 60 g Kokosflocken
  • 100 g getrocknete Soft-Aprikosen (oder Cranberries)

Topping

  • 150 g dunkle Schokolade
  • 1 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl oder Butter
  • 2 EL Kokosflocken, Cranberries und/oder Pistazien (klein gehackt)

Anleitung

  • Die flüssigen Zutaten in einen Topf geben und unter Rühren erhitzen, bis die Masse blubbert. Vom Herd ziehen und mit dem Schneebesen gut durchmischen.
    Fudge Cake
  • Die Butterkekse grob zerkleinern. Das geht mit den Händen oder mit dem Nudelholz. Zusammen mit den Kokosflocken und getrockneten Früchten in eine Schüssel geben, gut mischen und mit der Butter-Mischung übergießen. Alles gut vermengen. 
    Fudge Cake
  • Die feste Masse in eine mit Backpapier ausgelegte eckige Form (ca. 20 x 20 cm) füllen und gut festdrücken. Das geht mit dem Löffelrücken oder mit feuchten Händen.
    Fudge Cake
  • Schokolade über dem Wasserbad (oder in der Mikrowelle) langsam schmelzen, Öl zugeben, verrühren und über den Fudge gießen. Beliebig mit Kokosflocken, Cranberry-Stückchen und/oder gehackten Pistazien bestreuen
  • Im Kühlschrank mindestens 2 Stunden fest werden lassen. Zum Servieren mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden.
    Fudge Cake

Tipp

Der Fudge-Cake schmeckt am besten gut gekühlt.
Findest du auch, dass der Fudge-Cake Sucht-Potenzial hat?
Schreibe mir gerne deine Erfahrungen damit.

Deine Signatur_Maria

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.