Basics, Tipps & Tricks

by Maria

Bärlauch zweifelsfrei erkennen

Der Bärlauch wächst vor allem in halbschattigen Laubwäldern. Wenn du ihn sammelst, musst du gut aufpassen, dass du ihn nicht mit den giftigen Maiglöckchen oder den noch gefährlicheren Herbstzeitlosen verwechselst. Es gibt jedoch ein paar Merkmale, woran du ihn sicher erkennen kannst.
  • Bärlauch riecht nach Knoblauch. Herbstzeitlose und Maiglöckchen riechen nicht danach.
  • Bärlauchblätter haben einen klar erkennbaren Stiel pro Blatt. Bei Herbstzeitlosen und Maiglöckchen sind es zwei oder drei Stiele, die einander umwickeln.
  • Bärlauchblätter sind auf der Unterseite matt. Maiglöckchen glänzen auf der Unterseite, Herbstzeitlose glänzen auf beiden Blattseiten.

Rote Linsen waschen

Es ist grundsätzlich immer empfehlenswert Linsen vor der Zubereitung zu waschen, um eventuelle restliche Verschmutzungen zu entfernen.

Gib dazu kaltes Wasser in einem Topf und mische sie mit den Händen gut durch. Gieß das trübe Wasser ab und wiederhole den Vorgang so oft, bis das Wasser weitgehend klar ist. Du kannst sie statt dessen auch mit fließendem kalten Wasser gut abbrausen und sie dabei mit den Händen umrühren.

TIPP: Wenn du die Linsen in gesalzenem Wasser kochst, bleiben sie härter und platzen nicht auf. So gekochte Linsen eignen sich besonders gut z.B. für Salate. 

Reis kochen mit der Quellmethode

  •  Brause den Reis in einem Sieb kalt ab, bis das Wasser klar ist.
  • Gib 1 Tasse Reis mit (knapp) 2 Tassen Wasser und eine Prise Salz (ggf. zusätzlich 2-3 Koriander-Kapseln für den guten Geschmack) in einen großen Topf mit Deckel und lass das Wasser aufkochen. 

  • Wenn das Wasser kocht, rühre kurz mit einem Holzlöffel um, damit der Reis sich nicht am Boden fest setzt und schalte dann den Herd aus. In der Resthitze gart der Reis abgedeckt in ca. 15-20 Min. zu Ende.

Alte Brötchen, Baguettes und Brezen verwerten

Brötchen, Baguettes und Brezen schmecken frisch am allerbesten, am nächsten Tag mag sie fast niemand mehr. Du brauchst sie aber trotzdem nicht wegzuwerfen, man kann nämlich noch allerlei damit anstellen:

  • Der Klassiker: Mach Semmelbrösel draus! Lass sie 1-2 Tage trocknen, gib sie grob geschnitten in den Mixer und mach deine eigenen Semmelbrösel daraus. Die schmecken viel besser als gekauftes Paniermehl.
  • Solange die Brötchen oder das Brot noch nicht zu hart ist, um in dünne Scheiben geschnitten zu werden, kannst du die Scheiben mit Würzöl bestreichen und im Ofen zu köstlichen Brotchips backen. Ein toller und preiswerter Snack zum Fernsehabend.
  • Schneide alte Brötchen oder Baguettes in Würfel, brate sie in der Pfanne in Butter und Öl knusprig und mach leckere Croutons daraus. Schmecken toll als Suppeneinlage und auch im Brotsalat.
  • Alte Brötchen und/oder Brezen sind das perfekte Knödelbrot. Schneide sie in feine Scheiben und friere sie portionsweise in Beuteln ein. Wenn du genug davon hast, hol einfach die benötigte Menge aus dem Tiefkühler und mach daraus leckere Semmelknödel.

So gelingt dir Hefeteig

Die klassische Art Hefeteig zuzubereiten mit insgesamt drei Ruhephasen braucht Zeit, das Ergebnis belohnt aber die Geduld mit einem luftig lockeren und leckeren Teig.
Und so gelingt er:

  1. Das Mehl in eine Rührschüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröckeln und mit einigen Esslöffeln lauwarmer Milch, 1 Teelöffel Zucker und etwas Mehl vom Rand zu einem weichen Vorteig anrühren. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort (ohne Zugluft) ca. 15 Minuten gehen lassen. Wenn das Volumen des Vorteigs (Dampferl) sich verdoppelt hat, ist die erste Ruhezeit beendet.
  2. Die restliche Milch (die wieder lauwarm sein sollte), den übrigen Zucker und alle weiteren Zutaten hinzugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig-Kloß verkneten, der sich vom Schüsselrand löst. Nun den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen kräftig durchkneten. Anschließend zugedeckt wieder an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen lassen, bis sich der Teig während dieser zweiten Ruhephase verdoppelt hat.
  3. Die Arbeitsfläche erneut mit Mehl bestäuben, Zutaten wie Nüsse, Früchte etc. werden nun unter den Teig gemischt, der Teig wird jetzt aber nicht mehr geknetet. Den Hefeteig nun ausrollen oder formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und vor dem Backen ein drittes Mal etwa 20 Minuten gehen lassen.

Wie erkennt man frische Hefe?

Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Hefe noch frisch ist, dann brich ein Stück davon ab. Wenn die Bruchstelle muschelförmig aussieht, ist sie noch frisch.

Mit Gelatine backen und kochen

Blattgelatine in kaltem Wasser 5 Min. einweichen, ausdrücken, tropfnass in einem kleinen Topf bei milder Hitze auflösen und unter die heiße aber nicht mehr kochende Flüssigkeit rühren.
Für kalte Speisen zuerst etwas von der kalten Creme in die aufgelöste Gelatine geben und verrühren, bevor man diese lauwarme Mischung unter Rühren mit einem Schneebesen zur übrigen kalten Flüssigkeit oder Creme gibt. Sehr gut verrühren, damit sich keine Klümpchen bilden.
Gelatine verträgt sich nicht mit frischer Ananas, Kiwi, Mango, Papaya oder Feigen. Die Früchte verfügen über ein Enzym, das Gelatine auflöst, deshalb diese Früchte vorher blanchieren, denn Hitze zerstört das Enzym.

So gelingt Buttercreme mit Pudding

Eine einfache und leicht bekömmliche Buttercreme kann man mit Pudding herstellen. Dazu Pudding nach Vorschrift kochen, aber etwas weniger Flüssigkeit verwenden. Die Puddingcreme mit einer Folie abdecken und kalt stellen. Sie kann schon einen Tag vor Gebrauch gekocht werden. 
(Ein Biskuitboden, der einen Tag geruht hat, ist leichter mit einem Messer durchzuschneiden, deshalb kann man während der Backzeit ebenfalls schon der Pudding kochen)
Den Pudding (in Zimmertemperatur) durch ein Haarsieb streichen, die weiche! Butter zugeben und in die Creme rühren. Sollte die Buttercreme trotzdem mal gerinnen, dann einfach etwas erwärmen und rühren bis sie wieder bindet. Zu weiche Creme dagegen in den Kühlschrank geben, damit die Butter wieder etwas anziehen kann.

Avocados ganz einfach schälen und schneiden

1. Avocado halbieren
Zunächst mit einem scharfen Messer die Avocado an der langen Seite am Kern entlang rundherum einschneiden. Anschließend in beide Hände nehmen und die zwei Hälften in entgegengesetzter Richtung zueinander drehen, so dass sie sich voneinander lösen.
2. Kern entfernen
Um den Avocado-Kern aus der einen Hälfte zu lösen, mit einem scharfen Messer leicht in den Kern schlagen, so dass das Messer stecken bleibt. Jetzt kannst du den Kern ganz einfach herausdrehen und lösen. Wenn man kein scharfes Messer zur Hand hat, kann man auch mit einem Esslöffel vorsichtig am Kern entlangfahren und ihn dadurch heraushebeln. 
3. Fruchtfleisch lösen
Die einfachste Methode ist das Auslöffeln aus der Schale mit Hilfe eines Esslöffels. Wenn man Avocado-Scheibchen möchte, einfach die ungeschälten Hälften mit der flachen Seite auf ein Brett legen und mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden. Anschließend kann man die Schale mit Hilfe eines Messers von den Scheibchen vorsichtig abziehen.

Frisches Basilikum den ganzen Sommerlang ernten

Basilikum kann man den ganzen Sommer lang ernten, wenn man die Blätter nicht einzeln abzupft, sondern die Stängel über einem Blattpaar abschneidet. Damit verzweigt sich die Pflanze und bringt immer wieder neue Blätter hervor. Basilikum hell stellen, regelmäßig gießen aber Staunässe vermeiden (am Boden des Übertopfes ein paar Kieselsteine oder Blähton legen, dann steht der Topf nicht gleich im Wasser, wenn etwas überläuft)

Pasta perfekt kochen

Das Wasser zum Kochen bringen, dann erst das Salz zugeben. 

Auf 100 g trockene Pasta rechnet man 1 Liter Wasser und 17 g Salz. Das ist ein Richtwert, den z.B. Sternekoch Alfons Schuhbeck beherzigt. Am besten du probierst es aus, ob dir die Nudeln so schmecken und passt die Salzmenge ggf. an. Für die Zukunft merkst du dir einfach, wie viele Löffel Salz du verwendet hast, denn meistens kocht man ja die selbe Menge Pasta und dann brauchst du nicht jedes Mal erneut abzuwiegen.

Und auf keinen Fall Öl ins Nudelwasser geben, sonst rutscht die Sauce an den Nudeln ab.

Nach dem Kochen das Pasta-Wasser nicht alles wegschütten, sondern etwas davon auffangen. Manchmal kann man das Nudelwasser für die Soße nutzen, falls sie zu dickflüssig ist. Außerdem kannst du etwas davon zum Vorwärmen in die Teller kippen. (Mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher geht es natürlich auch, alternativ kannst du die Teller für ein paar Minuten bei 65 Grad im Backofen erwärmen).

Muss man grünen Spargel schälen?

Grüner Spargel braucht im Gegensatz zum weißen nicht geschält zu werden, jedoch muss das holzige Ende großzügig abgeschnitten werden. Dazu mit einem kleinen Küchenmesser jede einzelne Spargelstange von unten beginnend versuchen, durchzuschneiden. An der Stelle, an der dies mit leichtem Druck gelingt, ist es richtig, hier abschneiden. Das ist bei jeder Spargelstange unterschiedlich. Man bekommt sehr schnell ein Gefühl für die richtige Stelle. Alternativ kann man das untere Drittel des Spargels schälen und nur ein kleines Endstück abschneiden.

Kokosmilch: Achte auf die Inhaltsstoffe

Bei Kokosmilch gibt es große Unterschiede, schau dir deshalb die Inhaltsstoffe genau an. Eine gute Kokosmilch enthält einen hohen Anteil an Kokosnussextrakt und Wasser – sonst nichts! Sehr viele Produkte enthalten aber nur wenig Kokosnuss. Um das zu kompensieren benötigen sie Verdickungsmittel, Farb-, Konservierungs- und Aromastoffe. Den Unterschied schmeckst du.

Mein ganz persönlicher Favorit ist die „Real-THAI“, die ich bei Edeka entdeckt habe. Sie ist sehr cremig, enthält satte 85 % Kokosnussextrakt und Wasser und kommt ohne jegliche Zusatzstoffe aus.

Ebenfalls sehr gut ist eineder bekanntesten Marken: „Aroy-D“. Man bekommt sie fast überall zu kaufen. (Wir haben sie auch bei unserem Kochkurs in Thailand verwendet.) Sie hat ebenfalsl eine cremige Konsistenz und besteht zu 60 % aus Kokosnussextrakt und Wasser.

Frittieröl richtig entsorgen

Manchmal ist es notwendig, Frittieröl zu entsorgen, nur wie macht man es am besten? Frittieröl wird über den Restmüll entsorgt. Entweder das Öl zurück in die Verpackung gießen. Falls die nicht mehr vorhanden ist, in Plastikbeutel füllen, gut verschließen und stehend ab in die Tonne geben. Festes Frittierfett vorher auskühlen lassen und in Zeitungspapier gewickelt entsorgen.

Zwiebeln schneiden (fast) ohne Tränen

Das wichtigste ist ein scharfes Messer! Zwiebeln nach dem Schälen halbieren und die Schnittfläche kurz kalt abbrausen. Wenn die Zwiebeln nicht sofort weiter verarbeitet werden, in eine Schüssel geben und abdecken.

Ich freue mich über dein Feedback

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8 Kommentare

Yvonne 3. Mai 2021 - 9:43

Hallo Maria,
ich bin auf der Suche nach einem Rezept für Eclairs oder auch Liebesknochen genannt. Das Gebäck ist zwar ein bisschen aus der Mode gekommen, aber immer noch sehr lecker. Kannst du mir da weiterhelfen ? Mit deinen Teigrezepten komme ich immer prima klar.

Viele Grüße
Yvonne

Antwort
Maria 3. Mai 2021 - 21:02

Liebe Yvonne, für Eclairs habe ich leider auch kein Rezept, nur für Windbeutel. Der Teig ist jedoch der gleiche, er hat nur eine andere Form. Die Windbeutel sind größer und rund, Eclairs sind länglich und werden mit dem Spritzbeutel in Form gebracht. Falls du nur das Rezept für den Brandteig möchtest, dann schicke ich es dir gerne zu, sag einfach kurz Bescheid.👍
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Yvonne 27. Juni 2021 - 11:06

Hallo Maria,

vielen Dank für deine Antwort. Ich würde mich freuen, wenn du mir das Rezept für den Brandteig schicken könntest, dann bekomme ich das wahrscheinlich schon hin mit den Eclairs.
Besten Dank um einen schönen Sonntag.
Gruß Yvonne

Antwort
Maria 27. Juni 2021 - 13:27

Das mache ich gerne liebe Yvonne. Ich schicke dir das Rezept per E-Mail. Hab auch du noch einen schönen, sonnigen Sonntag!
Liebe Grüße Maria

Antwort
Christina 17. Januar 2021 - 12:21

Liebe Maria,
ich schaue mir gerade die Tipps und Rezepte auf Deinem Blog an und finde alles sehr ansprechend. Ich war auf der Suche nach einem guten Brioche-Rezept und bin so auf dem Blog gelandet. Zum nächsten Wochenende gibt es Brioche und morgen das Rustikale Wurzelbrot. Vielen Dank schon einmal und herzliche Grüße

Antwort
Maria 17. Januar 2021 - 12:42

Das freut mich sehr liebe Christina, vielen lieben Dank für dein schönes Feedback.🙂 Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg beim Backen und freue mich wenn du mir erzählst, wie es dir ergangen ist.
Ich wüsche dir noch einen schönen Sonntag! Liebe Grüße, Maria

Antwort
Christine Müthing 7. November 2020 - 19:45

Hallo Maria, nachdem ich jetzt schon ganz oft deinen leckeren schnellen Kirschkuchen und die super Cantuccini
(die sowohl in meiner Familie als auch im Freundeskreis sehr gut angekommen sind) gebacken habe, bedanke ich mich ganz herzlich für deine tolle Internetseite. Auch dein Kartoffelsalat schmeckt uns sehr gut. Ich werde demnächst auch noch weitere Rezepte ausprobieren. Wenn ich ein Rezept suche, schaue ich zuerst auf deiner Seite.
Herzliche Grüße

Antwort
Maria 8. November 2020 - 6:51

Tausend Dank für deinen Kommentar liebe Christine❤️️. Ich freue mich sehr und es macht mich glücklich, dass euch meine Rezepte so gut schmecken und du deshalb so oft auf meine Seite schaust. Ich hoffe, du hast weiterhin noch viel Freude an meinen Rezepten.
Ganz liebe Grüße, Maria

Antwort