ButterplätzchenHeute komme ich zu einem weiteren Klassiker in der Weihnachtsbäckerei, der wirklich jedes Jahr auf den Plätzchenteller muss. Das sind die Butterplätzchen.

Das Rezept ist schon sehr alt. Die einzige Änderung ist, dass ich sie inzwischen mit Dinkelmehl anstatt Weizenmehl zubereite. Seit mein Sohn kein Weizenmehl mehr verträgt, backe ich sowieso immer häufiger mit Dinkelmehl. Man kann es genauso verwenden wie Weizenmehl, es schmeckt nur etwas nussiger und ist besser verträglich, da die Eiweißzusammensetzung des Dinkels etwas von der des Weizens abweicht.

Den Teig für die Butterplätzchen rolle ich immer dünn aus, so dass die Plätzchen ziemlich „schlank“ werden, denn so mögen wir sie am liebsten.

Spitzbuben nennen wir die Plätzchen, die mit Konfitüre zusammengesetzt werden. Das obere Plätzchen hat ein Loch, aus dem die süße rote Füllung rausguckt. Wenn ich nach den Lieblingsplätzchen frage, dann kommt von fast allen Männern die ich kenne, die Antwort: „Die mit der Marmelade drin!“

Butterplätzchen

Eine weitere leckere und auch noch gesunde Variante der Butterplätzchen bekommt man, wenn man die ausgestochenen Plätzchen vor dem Backen mit Eigelb bestreicht und darauf eine abgezogene Mandel setzt. Die Puderzuckerglasur am Ende fällt dann weg. Die sind total schnell gemacht, gesund und schmecken richtig gut! Ich mag sie inzwischen sogar lieber als die süßen Varianten.

Butterplätzchen

Den Teig kannst du übrigens ziemlich lange im Kühlschrank lagern, wenn du ihn in Frischhaltefolie einschlägst. Falls du also zu viel Teig vorbereitet hast, ist das kein Problem. Morgen ist ja auch noch ein Tag!

Rezept für die Butterplätzchen-Variationen

Butterplätzchen
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Butterplätzchen-Variationen

Diese leckeren Plätzchen sind ein echter Klassiker, der auf keiner weihnachtlichen Kaffeetafel fehlen darf.
Vorbereitung10 Min.
Zubereitung1 Std.
Kühlzeit1 Std.
Zeit Gesamt1 Std. 10 Min.

Zutaten

Für den Teig

  • 500 g Dinkelmehl, Typ 630 Alternativ Weizenmehl
  • 2 Eier Größe M
  • 250 g Rohrohrzucker Alternativ weißer Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Pck. Vanillezucker oder 1 TL Vanille-Essenz
  • 300 g kalte Butter

Weiterhin

  • 1 Eigelb mit 1 EL Milch verquirlt
  • abgezogene Mandeln
  • Himbeer- oder Johannisbeer-Konfitüre
  • Puderzucker nach Bedarf
  • Zitronensaft (1 EL pro 100 g Puderzucker )

Anleitung

  • Die Teig-Zutaten mit dem Knethaken oder den Händen rasch zu einem geschmeidigen Teig kneten. In Klarsichtfolie einschlagen und mindestens eine Stunde kühl stellen.
  • Nun am besten gleich mehrere Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Ofen vorheizen auf 175 °C (Ober-/Unterhitze).
  • Auf der bemehlten Arbeitsfläche den Teig portionsweise ausrollen und beliebige Formen ausstechen. Dabei jeweils soviel Mehl verwenden, dass der Teig nicht an der Unterlage kleben bleibt. Auf das Backblech legen und ca. 10-12 Min. backen. Sobald die Plätzchen goldbraun sind, aus dem Ofen holen und in eine Schüssel zum Abkühlen geben.
  • Während das erste Blech mit Plätzchen backt, schon das nächste belegen. Dabei immer etwas vom kühlen Teig aus dem Kühlschrank mit den Resten des ausgerollten Teiges kurz vermengen. Weiter so verfahren, bis der ganze Teig aufgebraucht ist. 
  • Für die Variante mit den Mandeln, die Plätzchen mit dem verquirltem Eigelb bestreichen und eine abgezogene Mandel leicht in den Teig drücken, bevor sie in den Ofen wandern. 
  • Für die Spitzbuben-Variante die Hälfte der runden Plätzchen mit einem Loch versehen. Nach dem Auskühlen eine Hälfte der Plätzchen mit roter Konfitüre bestreichen, das Gegenstück mit Loch draufsetzen und am Ende mit Puderzucker bestäuben.
  • Für die Butterplätzchen mit Glasur den Puderzucker mit Zitronensaft und ein wenig Wasser verrühren. Die abgekühlten Plätzchen damit bestreichen und nach Belieben mit Streuseln bestreuen oder verzieren.

Tipp

Die Plätzchen halten sich mehrere Wochen in gut verschlossenen Blechdosen.

Butterplätzchen

Hast du das Rezept schon ausprobiert?
Ich freue mich sehr über deine Tipps und Erfahrungen!
Deine Signatur_Maria

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