Kürbis-Kartoffel-CurryDas Kürbis-Kartoffel-Curry ist ein One-Pot-Gericht, das ganz schnell und einfach zubereitet ist. Da es keine tierischen Zutaten enthält, ist es zudem vegan. Bei den Gemüsesorten kann man je nach Vorliebe variieren, hier sind es Kürbis, Kartoffeln, Karotten und Erbsen. Das würzige, cremige Curry wärmt ganz wohlig von innen und ist deshalb perfekt für die kalte Jahreszeit. 

Hokkaido oder Butternut Kürbisse, um bei den gängigsten Sorten zu bleiben, lassen sich übrigens monatelang lagern. Voraussetzung dafür ist lediglich, dass der Kürbis unbeschädigt und richtig ausgereift ist. Ein Klopftest gibt darüber Aufschluss: wenn man beim Klopfen auf die harte Schale ein hohles Geräusch hört, ist alles gut. 

In unserem Vorratskeller liegt seit dem Herbst ein großer Butternuss-Kürbis und wartet geduldig auf seinen Auftritt. Weil bei uns ein fleischloser Tag angesagt war, entschied ich mich, ihn endlich auf die „Bühne“ zu holen. Gemeinsam mit ein paar weiteren „Kollegen“ würde ich ihn in ein aromatisches Curry verwandeln.

Kürbis-Kartoffel-Curry-

Als Beilage zum Curry koche ich für uns oft Basmati-Reis. Der schmeckt gut, ist glutenfrei, leicht verdaulich und hilft sogar beim Detoxing! Seine Körner binden nämlich nach dem Essen Giftstoffe aller Art an sich, so dass sie vom Körper schneller entsorgt werden können.

Basmatireis ist ganz schnell und einfach gekocht: Für 4 Personen eine große Kaffeetasse voll Reis im Sieb gut abbrausen (diesen Schritt sollte man nicht überspringen, denn durch das Waschen entfernt man überschüssige Stärke und eventuelle Verunreinigungen) und mit knapp der doppelten Menge kaltem Wasser und einem halben Teelöffel Salz in einen Topf geben. Deckel drauf und Herd einschalten. Wenn es anfängt zu kochen, mit dem Kochlöffel einmal kurz durchrühren, weil sich der Reis gerne am Topfboden anlegt. Wieder zudecken und Hitze ausschalten (bei Induktionsherd die Hitze reduzieren). Mit der Restwärme gart der Reis fertig. Nach ca. 15 Minuten ist das Wasser aufgesogen und der Reis fertig.

Kürbis-Kartoffel-Curry

Gemüse Curry gibt es bei uns im Herbst und Winter relativ häufig, weil es ein tolles Gericht ist, um Gemüsereste zu verarbeiten. Bei der Wahl des Gemüses ist man flexibel, man sollte lediglich auf die Garzeiten achten und sie in der entsprechender Reihenfolge in den Topf geben. 

Rezept für das vegane Kürbis-Kartoffel-Curry in Kokosmilch

Kürbis-Kartoffel-Curry
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Veganes Kürbis-Kartoffel-Curry in Kokosmilch

Das Kartoffel-Kürbis-Curry in Kokosmilch ist schnell zuzubereiten, schmeckt super und wärmt uns in der kalten Jahreszeit.
Vorbereitung15 Min.
Zubereitung20 Min.
Zeit Gesamt35 Min.
Für 4 Personen

Zutaten

  • 600 g Butternut-Kürbis alternativ: Hokkaido
  • 300 g Kartoffeln festkochend
  • 3 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe fein geschnitten
  • 2-3 cm frischer Ingwer gerieben
  • Chilipulver nach Geschmack
  • 2 EL milde Currypaste
  • 250 ml Gemüsefond
  • 400 ml Kokosmilch
  • 1 Handvoll TK-Erbsen
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Zucker
  • ca. 2 EL Limettensaft
  • 2 EL Kokosflocken
  • 1/2 Bund Koriandergrün nach Belieben

Anleitung

  • Kürbis halbieren, schälen (Hokkaido braucht nicht geschält zu werden!) und mit einem Löffel entkernen. In 2 cm große Würfel schneiden.
  • Kartoffeln schälen, waschen und ca. 1-2 cm cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und fein würfeln, Karotten in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden, Ingwer schälen und reiben.
  • Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel- und Kartoffelwürfel sowie die Karottenscheiben darin unter Rühren anbraten.
  • Den fein geschnittenen Knoblauch, geriebenen Ingwer, Chilipulver und die Currypaste dazu geben. Kurz mitbraten, dann mit Gemüsefond und Kokosmilch auffüllen. Umrühren und leise köcheln lassen.
  • Nach 10 Minuten die Kürbiswürfel hinzufügen und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
  • 5 Minuten vor Ende die gefrorenen Erbsen in den Topf werfen und mitköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Limettensaft abschmecken.
  • In der Zwischenzeit die Kokosflocken in einer Pfanne bei geringer Hitze trocken goldbraun rösten. (Achtung, das geht ganz schnell, deshalb besser dabei bleiben.)
  • Das fertige Curry auf Teller verteilen. Mit Kokosflocken und nach Belieben mit fein geschnittenem Koriander bestreuen und sofort servieren. 
  • Dazu passt Basmatireis.

Tipp

Für dieses Rezept kann man Gemüse nach Belieben verwenden. Lediglich die unterschiedlichen Garzeiten sind zu beachten.

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