Meine beste Bratapfel-Marmelade

Mit Mandeln, Zimt und Vanille

by Maria
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Bratapfel-Marmelade schmeckt nach Weihnachten und Winter und nach gemütlichem Frühstück daheim. Schon beim Kochen der Marmelade strömt der wunderbare Duft von Mandeln, Zimt und Vanille durch die Wohnung. Nutze am besten die Apfelsaison im Herbst, denn die Marmelade ist auch ein beliebtes Geschenk aus der Küche.

Bratapfel-MarmeladeIch weiß, es ist eigentlich noch viel zu früh für ein Winter-Rezept! Denn die Bratapfel-Marmelade ist natürlich eine typische Winter-Marmelade und in der kalten Jahreszeit schmeckt sie uns auch am allerbesten. Sei es an frostigen Wintertagen oder im kalten, windigen Herbst, wenn man gar nicht nach draußen gehen mag, weil es da so grauslig ist.

Aber wer sagt denn, dass man sie nicht jetzt schon vorbereiten kann? Die Bratapfel-Marmelade ist nämlich eine weitere köstliche Möglichkeit, die vielen Äpfel zu verarbeiten, die jetzt überall angeboten werden. Im Moment ist es trotz Herbst tagsüber immer noch ziemlich warm, aber wenn es draußen wirklich kalt und ungemütlich wird, hat man die schmackhafte Marmelade (die sich übrigens auch hervorragend zum Verschenken eignet) schon fertig im Vorratskeller stehen. Man braucht sie dann nur noch aus dem Regal zu holen. Klingt doch gut, oder?

Bratapfel-Marmelade

Und überhaupt – sie schmeckt auch jetzt schon! Man kann sie nämlich nicht nur aufs Brot streichen, auch zu Pfannkuchen, Waffeln oder frischen Croissants passt sie ganz vorzüglich. Und als selbstgemachte Einlage für Naturjoghurt ist sie ebenfalls bestens geeignet.

Bratapfel-Marmelade

Bratapfel-Marmelade

Als ich sie kochte, breitete sich der köstliche Duft von karamellisierten Äpfeln, Zimt und Kardamom in der Küche aus und da verspürte ich plötzlich schon erste Vorfreude auf die kommenden gemütlichen Tage daheim. Wenn wir abends die Kerzen anzünden, Tee trinken, mit der Decke auf der Couch liegen und ein Buch lesen oder einen schönen Film anschauen.

Ach ja, der Sommer war lang und heiß und wir haben ihn sehr genossen. Aber jede Jahreszeit bringt wieder etwas Schönes mit sich, und ich freu‘ mich drauf! Ich wünsche dir viele schöne und gemütliche Herbsttage 🙂

Bratapfel-Marmelade

Rezept für die Bratapfel-Marmelade

Bratapfel-Marmelade

Bratapfel-Marmelade

Die Bratapfel-Marmelade schmeckt nicht nur zu Weihnachten ganz wunderbar!
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Vorbereitung: 30 Minuten
Zubereitung: 15 Minuten
Zeit gesamt: 45 Minuten
Portionen: 1 Liter

Zutaten

  • ca. 1400 g Äpfel
  • 3 EL weißen Zucker
  • 50 g blättrige Mandeln
  • 400 g Gelierzucker 3:1
  • 1 Zitrone - (Saft davon)
  • ½ TL Zimt
  • ½ TL Vanille-Essenz
  • ½ TL Kardamom
  • 1 EL Rum - (kann man auch weglassen)

Anleitung

  • Die Äpfel waschen, schälen, vierteln und entkernen und in kleine Würfel schneiden. 1 kg davon abwiegen.
  • Den weißen Zucker in einer großen Pfanne goldbraun karamellisieren. Die Apfelwürfel und die blättrigen Mandeln in die Pfanne geben, dabei wird das Karamell fest. 
  • Ca. 10 Minuten köcheln lassen und zwischendurch immer wieder umrühren. Während dieser Zeit löst sich das Karamell auf und die Äpfel bekommen ein leckeres Röst-Aroma.
  • Die Äpfel in einen großen Topf geben. Gelierzucker, Zitronensaft und alle Gewürze hinzugeben und gut vermischen. Unter Rühren zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze 4 Minuten köcheln lassen.
  • Die Marmelade sofort in saubere, heiß ausgewaschene Twist-Off-Gläser füllen, sofort verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.
  • Die Marmelade hält sich etwa 1 Jahr.

TIPP

Falls man Bügelverschluss-Gläser verwendet, die Gläser nicht auf den Kopf stellen, das schaut auf dem Glasdeckel unschön aus.
Statt dessen nach dem Einfüllen der Marmelade ein paar Tropfen reinen Alkohol (aus der Apotheke) in den Deckel tröpfeln und anzünden. Sofort verschließen. Die Flamme verbraucht den Sauerstoff im Glas und wenn sie erlischt, ist das Glas luftdicht verschlossen.

Eigene Notizen

 

Bratapfel-Marmelade

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22 Kommentare

Elke 1. November 2022 - 18:01

Liebe Maria,
herzlichen Dank für dieses besondere Rezept! Gerade habe ich die Bratapfel-Marmelade nachgekocht und abgefüllt. Dabei habe ich zum ersten Mal Zucker karamellisiert und es hat prima geklappt. Ich war zwar sehr unsicher, ob sich das feste Karamell während des Köchelns wirklich auflösen wird – es hat funktioniert! Meiner Familie hat die erste Probeportion sehr gut geschmeckt.
Für unser Adventsdorf werde ich noch ein paar Gläser zubereiten und sie für einen guten Zweck verkaufen. Und einige Gläser werden zum schönen Geschenk in der Advents- und Weihnachtszeit.
Nochmal vielen Dank dafür!
Liebe Grüße Elke

Antwort
Maria 1. November 2022 - 18:38

Ach das freut mich liebe Elke, 1000 Dank für deinen allerliebsten Kommentar!🤗💕 Dass du einige Gläser deiner Marmelade spenden wirst, finde ich eine großartige Idee! Mein allererstes Glas Bratapfel-Marmelade habe ich übrigens auch geschenkt bekommen und das Rezept hat mir die liebe Jutta ebenfalls verraten – und seitdem gibt es diese Wintermarmelade auch bei uns. Ich wünsche dir noch recht viel Freude mit dem Rezept.😘
Ganz liebe Grüße, Maria

Antwort
Margit 31. Oktober 2022 - 15:55

Also ich habe schon einige tolle Rezepte von dir ausprobiert und war begeistert. Leider ist das bratapfelrezept unmöglich zu essen. Ich habe es gemacht, aber schon mit den 3Eßl. Zucker zum karamellisieren war alles so süß, dass ich abgebrochen habe und Kompott mit weiteren Äpfeln gemacht habe. Ich kann mir nicht vorstellen dass man das noch essen kann wenn da noch der Gelierzucker dazu kommt. Tut mir leid aber das ist der Zuckerschock hoch drei. Ich gehöre übrigens nicht zu denen, die überall den Zucker reduzieren bis alles nach nichts mehr schmeckt. Aber dieses Rezept ist nicht zu empfehlen. Leider, es sah gut aus und ich habe dieses Jahr eine Apfelschwemme.

Antwort
Maria 31. Oktober 2022 - 19:23

Oh das tut mir leid liebe Margit, aber die Zuckeranteil ist eigentlich ganz normal für Marmelade. Hast du evtl. eine recht süße Apfelsorte? Dann könnte man natürlich den Zucker reduzieren und auch etwas mehr Zitronensaft reinrühren. Doch so weit bist du gar ja gar nicht mehr gekommen. Vielleicht lohnt sich doch noch ein Versuch?😉
Viele liebe Grüße, Maria

Antwort
Tina 23. Oktober 2022 - 15:19

Sehr lecker das Rezept!…ich habe am Schluß anstatt Rum einen Schuss Amaretto dazu gegeben. Danke für das Rezept.

Antwort
Maria 23. Oktober 2022 - 20:42

Hmmm, das stelle ich mir auch sehr lecker vor, das Aroma von Amaretto harmoniert ja bestens mit Äpfeln, das wird bestimmt eine ganz feine Marmelade.👍😋 Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung liebe Tina.😘
Ganz liebe Grüße, Maria

Antwort
Meike 28. September 2022 - 21:13

Liebe Maria,
das stimmt, bei diesem Wetter ist diese Marmelade ein Highlight. Mein Mann findet sie auch ganz Klasse 👍
Ich werde sie das nächste mal mit Marzipan verfeinern.
Rezept ist gespeichert und wird definitiv wieder gemacht

Antwort
Maria 29. September 2022 - 19:45

Oh, das klingt sehr fein, tolle Idee! Vielen lieben Dank für dein Feedback liebe Meike.😘👍
Liebe Grüße, Maria
Ganz liebe Grüße, Maria

Antwort
Martina 20. Oktober 2022 - 10:30

Das Bratapfel Rezept klingt wirklich sehr gut.
Ich werde es in den nächsten Tagen ausprobieren.
Würde es gerne für einen Weihnachtskalender 24 Türchen verwenden.

liebe Grüße
Martina

Antwort
Maria 20. Oktober 2022 - 11:13

Was für eine schöne Idee Martina!👏💕 Ich wünsche dir viel Spaß beim Marmelade-Kochen und dass sie euch genauso gut schmeckt wie uns.
Viele liebe Grüße, Maria

Antwort
Meike 27. September 2022 - 22:56

Sehr lecker. Ein tolles Rezept.

Antwort
Maria 28. September 2022 - 9:28

Danke liebe Meike, das freut mich! Jetzt, bei dem kalten Wetter, schmeckt die Marmelade besonders gut, nicht wahr?🤗❤️
Viele liebe Grüße, Maria

Antwort
stifenie 10. August 2022 - 19:18

Leckeres Rezept !! Habe damit aus „Augustern“ schon für Weihnachten vorgesorgt 😉 Statt weißem Zucker nehme ich Rohrzucker, statt Kardamom Nelkenpulver und bei den Mandeln hatte ich nur geriebene da.. gibg auch 🙂 Nach den 10 Min köcheln pürier ich die Masse leicht und füge noch Cranberries sowie Bittermandelaroma dazu.. riecht schon herrlich nach Weihnachten hier 😅 danke für ein Grundlagenrezept!

Antwort
Maria 10. August 2022 - 21:24

Wow ich bin total beeindruckt! So früh schon an Weihnachten zu denken habe ich bisher noch nicht geschafft. Ich finde es toll, was du aus meinem Rezept so alles rausholst, das klingt alles sehr, sehr lecker!👍😀 Vielen herzlichen Dank, dass du deine Kreativität mit uns teilst liebe Stifenie.
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Anne 9. November 2021 - 13:25

Hallo, welche Äpfel eignen sich denn erfahrungsgemäß am besten? Ich möchte die Marmelade gerne verschenken.

Liebe Grüße

Antwort
Maria 9. November 2021 - 19:59

Liebe Anne, du kannst jede Apfelsorte nehmen, die du magst. Ich verwende gerne die Sorte Elstar oder Braeburn dafür. Ich wünsche dir viel Spaß beim Marmelade-Einkochen und viel Freude beim Verschenken.??
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Lisa 19. Dezember 2019 - 5:35

Hallo 🙂 kann ich die Äpfel auch länger kochen um eine glatter Konsistenz zu erhalten oder hat das Auswirkungen auf den Geschmack?

Antwort
Maria 19. Dezember 2019 - 9:12

Hallo Lisa, auf den Geschmack hat das keine Auswirkungen. Durch das längere Kochen wird die Marmelade aber etwas fester. Wenn du eine glattere Konsistenz möchtest, würde ich einfach während des Kochvorgangs mit einem (Kartoffel)-Stampfer o.ä. die Stücke etwas zerdrücken.
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Betül 10. Dezember 2019 - 14:39

Hallo, kann ich auch normales Zucker benutzen anstatt Gelierzucker?
Danke:)

Antwort
Maria 11. Dezember 2019 - 15:03

Liebe Betül, der Gelierzucker ist dafür zuständig, dass die Marmelade fest wird. Wenn du normalen Zucker nimmst, wird das Ganze halt nicht so fest. Kommt aber auch auf die Äpfel an. Alternativ kannst du Pektin, Agar-Agar (das ist ein pflanzliches Geliermittel) oder Stevia nehmen.
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Nachtmann Helga 9. Dezember 2018 - 12:27

Einfach nur köstlich!

Antwort
Maria 9. Dezember 2018 - 20:15

Vielen Dank für die Rückmeldung, liebe Helga.
Besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit schmeckt die Marmelade sehr gut. Ich wünsche dir noch eine schöne Adventszeit:-)
Liebe Grüße, Maria

Antwort