Omas GrießbreiGrießbrei verbinden die meisten von uns mit einer schönen Kindheitserinnerung und auch viele Erwachsene lassen sich gerne mal von der Süßspeise trösten. Zum Beispiel nach einem anstrengenden Tag oder wenn’s draußen mal wieder grauslig und nasskalt ist (so wie heute zum Beispiel). Das gilt aber nicht für meine zwei jüngeren Kinder – und der Grund dafür liegt schon sehr lange zurück…!

Fast dreißig Jahre ist es her, sie waren vier und sechs damals, als ich mit ihnen auf einer vierwöchigen Mutter-Kind-Kur war. Das Haus wurde von Ordensschwestern geleitet. Auch das übrige Personal war ausschließlich weiblichen Geschlechts (vermutlich damit wir Frauen auf keine dummen Gedanken kamen😉). Nur der Hausmeister war ein Mann und wenn der auftauchte, folgten ihm tatsächlich viele Blicke!

Wir Mütter wurden sehr liebevoll umsorgt, hatte doch jede von uns eine schwierige Zeit hinter sich oder war noch mittendrin. Jeden Morgen nach dem Frühstück gingen unsere Kinder in die Kinderbetreuung und kamen erst um 15 Uhr zu uns zurück. So konnten wir Mütter auch mal abschalten und entspannen, was ja zu Hause nie möglich war.

Omas Grießbrei

Erst später habe ich erfahren, dass die Kinder damals mehrmals in der Woche Grießbrei zum Mittagessen vorgesetzt bekamen. Während wir Mütter mit gesunder und abwechslungsreicher Kost verwöhnt wurden, gab es für die Kleinen leider oft denselben Brei. Das Ergebnis ist, das meine Zwei seitdem dieses Gericht kategorisch ablehnen. Es stand damals einfach zu oft auf dem Speiseplan.

Omas Grießbrei

Mein Mann und ich jedoch mögen Milchprodukte im Allgemeinen und Grießbrei im Besonderen sehr gerne (wir hatten ja auch kein traumatisches Kindheitserlebnis dieser Art). Da ist es natürlich praktisch, dass der Grießbrei nicht nur super einfach zuzubereiten ist, sondern auch in sensationellen 10 Minuten fertig auf dem Tisch steht. Sehr gerne mögen wir ihn mit einer Fruchtsoße, aber auch nur mit Zimt, Ahornsirup oder Kompott mundet er hervorragend. Er schmeckt sowohl warm als auch kalt. Wenn man ihn nach dem Kochen in eine Tasse oder ein Glas füllt und anschließend kühl stellt, kann man ihn später mit beliebigem Kompott als Dessert servieren. Bei uns aber natürlich nur dann, wenn die Kinder nicht zum Essen kommen…!

Omas Grießbrei

Für die Fruchtsoße habe ich 200 g TK-Himbeeren in einem Topf erwärmt. Dazu kamen zwei, drei Esslöffel Zucker (Menge nach Geschmack) und ein Spritzer Zitronensaft. Das Ganze wird bei sanfter Hitze in ein paar Minuten weich gekocht und anschließend mit einem großen Löffel durch ein Sieb passiert, damit die Kerne zurück bleiben.

Und hier ist es, das wunderbare und super-schnelle

Rezept für den Grießbrei wie bei Oma

Omas Grießbrei
Rezept drucken
0 von 0 Bewertungen

Grießbrei wie bei Oma

Herzerwärmend gut und dabei super schnell gekocht ist der Kindheitsklassiker.
Zubereitung10 Min.
Für 2 Portionen

Zutaten

  • 500 ml Milch
  • 2 EL Zucker (Menge nach Geschmack)
  • 1 TL Vanille-Essenz oder Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Weichweizengrieß
  • 20 g Butter
  • 1 Ei

Anleitung

  • Die Milch mit Zucker, Vanille-Essenz (oder Vanillezucker) und Salz in einem weiten Topf zum Kochen bringen. 
  • Sobald die Milch kocht, den Grieß unter Rühren mit dem Schneebesen einrieseln und aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und zugedeckt ca. 5 Minuten ziehen lassen, bis der Grießbrei die richtige Konsistenz hat. Dabei gelegentlich umrühren.
  • Ei (ganz) und Butter zugeben und so lange rühren, bis die Butter geschmolzen ist.

Tipp:

Dazu schmeckt Zimt und Zucker, Kompott oder Früchte.
Hat dir der Beitrag gefallen?
Dann schreibe mir doch gerne einen Kommentar.
Ich freue mich sehr über Feedback.

2 comments on “Grießbrei wie bei Oma”

  1. Hallo Maria,
    ich bin von deinen Rezepten total begeistert, sie gelingen auch immer.
    Habe die Webseite auch schon sehr oft weiter empfohlen.
    Die Beiträge dazu und die Fotos sind wunderbar.
    Liebe Grüße
    Renate

    • Das freut mich sehr liebe Renate, dass dir die Rezepte gelingen und die Beiträge gefallen. Und wenn du meine Seite weiter empfiehlst, dann machst du mich natürlich besonders glücklich 🙂
      Ich wünsche dir weiterhin viel Freude auf meinem Blog und gutes Gelingen beim Nachkochen!
      Liebe Grüße, Maria

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.