Wiener Saftgulasch – zum Reinlegen gut!

by Maria
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Wiener Saftgulasch

Als letztes Rezept in diesem Jahr habe ich heute einen Klassiker für dich: Ein wunderbar aromatisches Wiener Saftgulasch! Vielleicht lädst du dir Gäste für Silvester ein und brauchst noch eine leckere Mitternachtssuppe? Dieses Rezept würde sich bestens dafür eignen, denn man kann es schon am Vortag kochen. Für mich ist es das beste Gulasch überhaupt! Butterweiches Fleisch in einer sämigen Zwiebelsauce, fein gewürzt mit Paprika, Kümmel und Majoran!

Wie man das Gulasch zubereitet, damit es so zart wird, dass es auf der Zunge zergeht, das zeige ich dir in meinem heutigen Rezept. Das ist auch gar nicht schwer, wenn man nur ein paar Dinge beachtet.

Wiener Saftgulasch

Gutes Gulasch muss langsam schmoren

Gleich vorne weg: Richtig gutes Gulasch braucht Zeit, denn es muss langsam auf niedriger Temperatur schmoren. Das Gute daran ist, dass man es sehr gut vorbereiten kann.

Als Faustregel für ein perfektes Wiener Saftgulasch gilt: Die Menge der Zwiebeln sollte mindestens drei Viertel des Fleischgewichts ausmachen! Die Soße braucht auch nicht eingedickt zu werden, das übernehmen die zerkochten Zwiebeln und das Paprikapulver.

In Wien wird zum Saftgulasch traditionell eine Kaisersemmel oder eine dicke Scheibe Bauernbrot serviert, mit der man die Soße auftunken kann. Bei uns sind vielfältige Beilagen beliebt wie Nudeln, Spätzle, Kartoffeln oder Knödel.

Mehr Infos zu Herkunft und Tradition des Gulaschs findest du auf der Seite von wikimeat.at.

Wiener Saftgulasch

Ob dein Gulasch gelingt, entscheidet sich schon beim Metzger

Für richtig gutes Saftgulasch brauchst du das richtige Fleisch. Mach bitte nicht den Fehler und kaufe fertiges „Gulaschfleisch“, dann da kommt ein Sammelsurium an Fleisch zusammen, das dem Metzger beim Zuschneiden gerade im Weg ist. Die unterschiedlichen Fleischstücke fallen ungleich aus und werden dann leider oft zäh. 

Frage lieber nach einem Stück Fleisch von der Rinderwade bzw. Hesse. Es ist stark mit Sehnen durchwachsen und enthält besonders viel Bindegewebe, welches beim langen Schmoren geliert und ein wunderbares Mundgefühl zaubert, das wir beim Gulasch so lieben.

Wiener Saftgulasch

Gewürzt wird mit Paprika, Kümmel und Majoran

An Gewürzen brauchst du nur milden und scharfen Paprika, Kümmel, Salz und Majoran. Ich habe noch ein wenig Tomatenmark zugegeben und mit Bier und Wasser aufgegossen. Keine Brühe, kein Rotwein.

Beim Gulasch bereite ich immer gleich die doppelte Menge zu und friere die Hälfte ein. Das macht bei der Zubereitung nur wenig mehr Arbeit und aufgewärmt schmeckt das Gulasch ja noch besser. Bindemittel brauchst du keines! Das Gulasch bindet alleine durch die vielen Zwiebeln und durch die im Wadenfleisch enthaltenen gelierfähigen Substanzen. Die Zwiebeln lösen sich durch das lange Schmoren auf und dicken die Soße ein. 

Gleichmäßige Hitze ist beim Garen wichtig

Das Gulasch braucht moderate und gleichmäßige Hitze, um sich richtig entwickeln zu können und butterweich zu werden. Wenn es zu heiß gekocht wird, verliert es an Geschmack. Es wird strohig und am Ende zerfällt es womöglich in seine Bestandteile. Im Backrohr ist es einfacher, die ideale Umgebungstemperatur zu erhalten, als auf dem Herd. 

Das perfekte Wiener Saftgulasch - so geht's:

  1. Kaufe Rindfleisch aus der Wade am Stück (kein geschnittenes Gulaschfleisch) und schneide es in ca. 3-4 cm große Würfel. Lass Fett und Sehnen dran, die brauchen wir!
  2. Brate die Fleischwürfel portionsweise kurz im heißen Fett an. Wichtig: Das Fleisch darf nicht übereinander im Topf liegen, sondern muss Bodenkontakt haben. Anschließend rausnehmen.
  3. Röste die gehackten Zwiebeln im gleichen Topf in Butterschmalz oder Öl langsam goldbraun an. 
  4. Rühre etwas Tomatenmark unter und gib das Fleisch zurück in den Topf. Jetzt gießt du nach und nach mit Bier auf und lässt es jeweils fast einkochen. Zum Schluss kommen die Gewürze dazu.
  5. Mit heißem Wasser aufgießen und den Topf zugedeckt für ca. 3 Stunden bei ca. 130 °C im Ofen schmoren lassen, bis die Zwiebeln zerfallen sind und das Fleisch zart ist.
  6. Noch besser schmeckt das Gulasch, wenn es wieder aufgewärmt wird. Du kannst es deshalb schon am Vortag kochen. Oder du nimmst es nach 1-2 Stunden aus dem Ofen und garst es am nächsten Tag erst fertig. 
Wiener Saftgulasch - Making-Of

Suchst du noch ein paar Dessert-Ideen für Silvester? Wie wäre es mit einer himmlisch leckeren Pavlova oder meiner super einfachen und schnellen Mousse au Chocolat

Rezept für Wiener Saftgulasch

Wiener Saftgulasch

Wiener Saftgulasch - zum Reinlegen gut!

Das Wiener Saftgulasch kann schon am Vortag gekocht werden, denn aufgewärmt schmeckt es sogar noch besser. Ein Klassiker, von dem ich immer gleich die doppelte Menge koche und den Rest einfriere.
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Vorbereitung: 40 Minuten
Zubereitung: 3 Stunden
Zeit gesamt: 3 Stunden 40 Minuten
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 1 kg Rindfleisch aus der Wade - in ca. 3-4 cm große Würfel geschnitten
  • Butterschmalz oder geschmacksneutrales Öl - zum Anbraten
  • 800 g Zwiebeln - grob gewürfelt
  • 1 Essl. Tomatenmark
  • 300 ml Bier (Helles)
  • 1 Teel. Kümmel - klein gehackt oder im Mörser leicht zerstampft
  • 1 Teel. Majoran
  • 2 Essl. Paprika edelsüß
  • 1 Teel. scharfes Paprikapulver oder Chili - (Menge nach Geschmack)
  • 1 Essl. milder Weißweinessig - oder weißer Balsamico
  • Salz

Anleitung

  • Das Fleisch 30 Min. vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen und in ca. 3-4 cm große Würfel schneiden.
  • Zwiebeln schälen und mit dem Messer in mittelgroße Würfel schneiden. Den Kümmel mit dem Mörser etwas zerstoßen oder mit dem Messer klein schneiden.
  • Ein wenig Butterschmalz in einem großen Schmortopf erhitzen. Die Rindfleischwürfel portionsweise bei mittelhoher Hitze (ca. Stufe 7 von 9) kurz anbraten. Jeweils nur soviel Fleisch in den Topf geben, dass es nicht übereinander liegt, also noch Bodenkontakt hat. Aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. TIPP: Das Fleisch erst wenden, wenn es nicht mehr am Topfboden "klebt".
  • Mehr Butterschmalz oder Öl in den Topf geben. Nun unter häufigem Rühren die Zwiebeln goldbraun anbraten, das dauert etwa 20 Minuten. Am Ende Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten.
  • Backofen auf 130 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  • Jetzt kommt das Fleisch mit dem ausgetretenen Fleischsaft zurück in den Topf. Alles gut mischen, dann nach und nach mit Bier aufgießen. Das Bier zwischendurch immer wieder einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast völlig verdampft ist.
  • Kümmel, Paprika und Majoran zum Gulasch geben. Essig unterrühren und mit heißem Wasser auffüllen, bis das Fleisch zu etwa 3/4 mit der Flüssigkeit bedeckt ist, dann salzen.
  • Zugedeckt im Ofen ca. 3 Stunden schmoren lassen. Zwischendurch gelegentlich umrühren. (Alternativ auf dem Herd bei (ganz wichtig!) niedriger Temperatur zugedeckt leise köcheln lassen, auch hier zwischendurch gelegentlich umrühren). Sollte die Soße zu dünnflüssig sein, die letzte halbe Stunde den Deckel abnehmen und etwas einkochen lassen.
  • Am Ende der Schmorzeit wird das Fleisch butterweich sein, die Soße sämig und die Zwiebeln so zerfallen, dass sie als solche kaum mehr erkennbar sind.
    Ich wünsche dir einen guten Appetit!?

TIPP

Dazu passen Semmelknödeln, Nudeln oder Kartoffeln. Das Gulasch kann man auch super einfrieren.

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42 Kommentare

RHO 8. April 2022 - 12:20

Ich esse für mein Leben gerne eine schöne Polenta dazu. Muss man allerdings mögen.
Mit Bier aufgießen ist eine gute Idee, zum 1. Mal gelesen!

Antwort
Maria 8. April 2022 - 14:13

Oh ja, und das Bier schmeckt man nicht im Gulasch, keine Sorge. Inzwischen ist es unser Lieblings-Gulasch-Rezept geworden.👍😋
Viele liebe Grüße, Maria

Antwort
Eva 11. April 2022 - 16:54

Liebe Maria, Du hast nicht zuviel versprochen. Dieses Gulasch ist traumhaft lecker(wie alle Deine Rezepte die ich nachgekocht habe) vielen Dank. Liebe Grüße Eva

Antwort
Maria 11. April 2022 - 18:40

Das freut mich sehr liebe Eva, ich danke dir vielmals für dein super schönes Kompliment!😘💗👍 Ich wünsche dir weiterhin viel Freude und Inspiration mit meinen Rezepten.
Viele liebe Grüße, Maria

Antwort
Herbert Maier 25. Februar 2022 - 13:17

Dieses Rezept klingt sehr gut und ähnelt in der Tat einem Wiener Saftgulasch, nur mit dem kleinen Unterschied, dass Sie in keinem Österreichischen Rezept oder gar einem Wiener Kochbuch „Bier“ als Zutat finden werden; möglicherweise ein Glas Rotwein.

Antwort
Maria 25. Februar 2022 - 15:03

Lieber Herbert, da muss ich dir leider widersprechen, denn es gibt natürlich Wiener Gulasch-Rezepte, in denen Bier verwendet wird. Ich würde mich ja nie trauen sowas zu sagen, wenn ich das nicht überprüft hätte (mein Papa war übrigens Österreicher). Dort hat man es gerne als „Gabelfrühstück“ am Vormittag nur mit einer Semmel gegessen. Probiere das Rezept einfach mal aus, du wirst überrascht sein, wie gut es schmeckt – und das Bier schmeckt man übrigens nicht raus. Falls du es gekocht hast würde ich mich sehr über eine Rückmeldung freuen.?
Ganz liebe Grüße, Maria

Antwort
RHO 8. April 2022 - 12:25

Liebe Maria, das „Gabelfrühstück“ war und ist noch immer im Landwirtshaus, Würstel mit Saft, also ein Paar „Wiener Würstel“, oder in Österreich „Frankfurter Würstel“ und ein schönes Pfiff Bier dazu. Guten Appetit.

Antwort
Maria 8. April 2022 - 14:28

Wie schön, dass diese Tradition bis heute gepflegt wird.👍 So ein herzhaftes, unkompliziertes Gabelfrühstück am späten Vormittag ist schon etwas Gutes, vielleicht vergleichbar mit unserem Weißwurst-Frühstück.🥨🍺
Herzliche Grüße – und lass es dir gut schmecken! Maria

Antwort
Elke 27. Januar 2022 - 13:56

Einfach klasse. Butterzart und mega lecker. Hatte Gulasch immer mit Rotwein zubereitet. Ab sofort immer mit Bier. Danke für das tolle Rezept.

Antwort
Maria 27. Januar 2022 - 16:36

Das freut mich liebe Elke, ich habe es früher auch immer mit Rotwein zubereitet, weil ich dachte, man würde das Bier rausschmecken – dem ist aber nicht so. Ich wünsche dir noch weiterhin viel Genuss mit diesem Rezept.???
Herzliche Grüße, Maria

Antwort
Mechthild 23. Januar 2022 - 14:52

Das Gulasch war absolut top! Alle Gäste begeistert!

Antwort
Maria 23. Januar 2022 - 17:49

Wie schön liebe Mechthild, wenn es allen geschmeckt hat, dann freut sich die Gastgeberin – und ich mich auch!??
Ganz liebe Grüße, Maria

Antwort
Josef 16. Januar 2022 - 17:14

Ganz ehrlich eines der besten Gulasch die ich jemals gemacht habe. 5 Sterne Absolut. Sehr lecker und genau nach Rezept perfekt???

Antwort
Maria 16. Januar 2022 - 18:17

Es ist auch unser Lieblings-Gulasch lieber Josef und ich freue mich, dass es dir so gut geschmeckt hat.?? Ganz lieben Dank für deine Rückmeldung.
Viele liebe Grüße, Maria

Antwort
Evelyn 31. Dezember 2021 - 10:20

Liebe Maria!
Ich habe vor Gulasch lange Respekt gehabt, eben weil es ganz oft zäh und auch nicht ganz lecker geworden war. Als ich dein Rezept las, lief mir gleich das Wasser im Mund zusammen und gestern habe ich gekocht. Wahnsinn, wie gut das schmeckt und dass es so geworden ist. Meine beiden Söhne waren ebenfalls begeistert und das will bei meinem Großen (Mäkler) etwas heißen! Herzlichen Dank für diese Bereicherung unserer Küche.

Antwort
Maria 31. Dezember 2021 - 10:43

Vielen Dank für deine lieben Zeilen Evelyn, ich freue mich sehr, dass ich deine Küche mit diesem Rezept bereichern konnte. Wenn es allen schmeckt, dann ist das ein toller Erfolg, zu dem ich dir von Herzen gratuliere.???
Viele liebe Grüße, Maria

Antwort
Hedwig Fischer 9. Dezember 2021 - 22:27

Danke für das wunderbare Rezept. Ich werde es sehr bald ausprobieren, Tipp für alle: Füllt euer Gulasch anschließend in einen Crockpot oder Crocky um, dann bleibt der Backofen frei und das Gulasch kann in aller Ruhe endlos lange vor sich hin schmurgeln – auch so wird das Fleisch butterzart. Vorteil ist auch, dass ein Crockpot sehr wenig Strom braucht und gerne auch auf der überdachten und vor Regen geschützten Terrasse auf einer feuerfesten Unterlage in aller Ruhe schmoren darf…Ich bin Single und habe meinen Crocky – den kleinen- schon lange nicht mehr benutzt, aber für dieses Rezept werde ich ihn „reaktivieren“….

Antwort
Maria 10. Dezember 2021 - 9:36

Ich selbst habe keinen Crockpot (Slow Cooker) aber mein Schwägerin in Neuseeland benutzt ihn regelmäßig. Wenn sie abends von der Arbeit nach Hause kommt, dann ist das Essen fertig, nachdem es den ganzen Tag langsam darin schmoren konnte. Das Gulasch wäre perfekt dazu, da hast du Recht. Bisher konnte ich mich allerdings noch nicht entscheiden, ebenfalls einen zu kaufen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Reaktivieren deines Crocky und hoffe, mein Gulasch schmeckt dir genauso gut wie uns.?
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Ellen Schremmer 2. Mai 2021 - 15:58

Liebe Maria,
ich habe das Rezept gestern Nachmittag gekocht. Es hält was es verspricht, zum Reinlegen :-). Ich war etwas skeptisch mit der
130°C Ofentemperatur (ich hatte den Eindruck dass es gar nicht köchelt?). Im Ergebnis war das Fleisch aber tatsächlich
superzart und man konnte es mit der Gabel zerdrücken. Super zum Aufwärmen und für Gäste.
Toll finde ich ja auch, dass die Rezepte wirklich gut zum Nachkochen sind. Ich erinnere mich noch an ein Rezept aus
einem Kochbuch (Vanillekipferl) da stand dann noch der Zucker auf dem Tisch und ist im Rezept nicht verwendet worden.
Da hatte die Qualitätskontrolle versagt. Aber bei Deinen Rezepten passt alles. Dazu auch immer tolle Tipps.
Ganz herzliche Grüße

P.S. Wir haben diese Woche auch renoviert und ich konnte nur sehr eingeschränkt kochen.

Antwort
Maria 3. Mai 2021 - 17:36

Das freut mich sehr liebe Ellen, ja es stimmt, die lange Garzeit macht das Fleisch so zart, auch wenn es kaum köchelt. Vielen lieben Dank auch für dein tolles Kompliment, das ist sehr lieb.?? Hoffen wir, dass das Wetter bald besser wird, damit wir beide uns vom Renovierungs-Stress erholen können!??
Ganz liebe Grüße, Maria

Antwort
Irmgard Stanschitz 12. April 2021 - 13:21

Das Gulasch war/ist ausgezeichnet….. danke für den Tipp mit dem Backrohr…. so easy und ganz ohne Stress ?

Antwort
Maria 12. April 2021 - 14:21

Danke liebe Irmgard, ich finde es auch viel einfacher mit dem Backrohr, damit hält man ganz einfach die richtige Temperatur. Lass es dir gerne weiterhin gut schmecken mit meinen Rezepten.
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Karin Weber 13. Januar 2021 - 16:17

Liebe Maria,
normalerweise mache ich Gulasch ein bisschen anders (mit Creme fraiche und gehackten Tomaten) darum war ich extrem gespannt. Das Ergebnis war – wie bei all Deinen Rezepten – hervorragend! Natürlich dauert es etwas, aber man kann es ja gut aufwärmen und macht halt dann gleich mehr. Das wird es bei mir jetzt auch öfter geben, wenn Gäste kommen! Wichtig war den Hinweis auf die Rinderwade! Hatte ich noch nie probiert vorher, eignet sich aber bestens!
Danke wieder einmal und herzliche Grüße
Karin

Antwort
Maria 14. Januar 2021 - 10:02

Ganz lieben Dank für dein schönes Feedback liebe Karin,? ich freue mich sehr, dass dir das Gulasch so gut schmeckt. Weil man es so gut vorbereiten kann, ist es das perfekte Gäste-Essen.? Rinderwade ist für mich das bevorzugte Stück Fleisch für dieses Gulasch. Kaum zu glauben, wie zart und weich es wird nach der langen Schmorzeit, nicht wahr?
Viele liebe Grüße, Maria

Antwort
Paula 14. Dezember 2020 - 17:47

Oh war das lecker. Gut, dass ich gleich eine Riesenportion gekocht habe. Somit konnte ich etwas einfrieren und kann es kurzfristig später noch mal genießen. Danke für das Rezept.

Antwort
Maria 14. Dezember 2020 - 19:40

Das freut mich sehr liebe Paula, ganz lieben Dank für deine Rückmeldung!? Beim Wiener Saftgulasch koche ich auch immer gleich die doppelte Menge und friere den Rest ein, genau wie du.
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Claudia 21. Dezember 2020 - 9:00

Ich habe es gestern ausprobiert, die Sauce schmeckt sehr lecker, sieht allerdings gewöhnungsbedürftig aus. Ich finde sie sehr dunkel und sehr „grieselig“ – etwas pampig – obwohl ich alles sehr fein püriert und 2 1/2 Stunden gekocht habe. Ist das so bei diesem Rezept?
Die Sauce meiner Mutter war immer ganz hellbraun und ganz fein ohne irgendein Klümpchen oder Bröckchen…..
Ich habe den Gulasch eingefroren für Weihnachten – ich hoffe, meine Kinder stört es nicht wie es aussieht 😉

Antwort
Maria 21. Dezember 2020 - 11:16

Liebe Claudia, sieht die Sauce so aus wie auf meinen Fotos? Die Farbe der Soße kommt von den Zwiebeln, je nachdem wie dunkel du sie hast schmoren lassen, so wird später die Sauce. „Grieselig“ oder gar pampig war meine Sauce allerdings nicht, aus der Entfernung kann ich dir leider nicht sagen, woran das liegen könnte. Ich hoffe aber, dass euch das Gulasch trotzdem schmeckt.
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Christian 15. November 2020 - 16:32

Ich habe alles so gemacht wie angegeben, außer dass ich es auf dem Herd kochen lassen hab und nicht im Ofen. Ich war sehr, sehr skeptisch als ich das Fleisch mit den ganzen Sehnen gesehen habe und dachte das wird doch nie was. Aber ich habe mich getäuscht, war alles perfekt und superzart. Ich habe es ca. 3,5 Stunden kochen lassen.

Antwort
Maria 15. November 2020 - 19:57

Wie schön, dass alles geklappt hat und dir das Gulasch am Ende gut geschmeckt hat lieber Christian. Das Geheimnis liegt in der Temperatur, wenn man die niedrig hält und das Fleisch dafür lange genug schmort, dann wird alles gut (auch, wenn man sich das am Anfang nur schwer vorstellen kann). Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung!?
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Marianne 26. September 2020 - 15:07

Super, bis auf eine kleine Anmerkung:
Das Fleisch wird, so kenne ich es, in der Wiener Küche nicht angebraten, sondern unter die angeschmorten Zwiebeln gemengt und mit Rotwein und Brühe aufgegossen, dann ab in die Röhre. Aber sonst sind alle Tipps für den Kochanfänger sehr hilfreich und gut beschrieben. ?

Antwort
Maria 27. September 2020 - 9:33

Vielen Dank für deine Nachricht liebe Marianne!? Mein Gulasch wird nur mit Bier zubereitet und es schmeckt uns super gut und das Fleisch wird immer sehr zart. Mit Rotwein kann ich es mir ebenfalls ganz lecker vorstellen!
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Gabi 5. September 2020 - 16:39

Hallo Maria, versuche gerade dein Gulaschrezept nachzukochen, das 1. Mal im Backrohr. Habe die Menge auf 3 Personen reduziert und Versuche es Mal mit 2:30 Stunden.
Hatte die Zeit vor dem Schmoren im Ofen nicht bedacht und bin dadurch etwas in der Zeit hintendran.
Hoffe sehr, dass es nach 2:30 Stunden trotzdem essbar ist.

Antwort
Maria 5. September 2020 - 17:18

Liebe Gabi, ich denke dass das Gulasch auch nach 2:30 Stunden schon gut schmecken wird.? Wichtig ist, dass das Fleisch vor dem Braten aus dem Kühlschrank genommen wurde, damit es beim Anbraten nicht sehr viel Saft verliert und trocken wird. Es kommt natürlich auch auf die Größe der Fleischwürfel an aber eine halbe Stunde weniger dürfte kein großes Problem sein. Sag mir gerne, wie es dir ergangen ist.
Liebe Grüße und viel Erfolg, Maria

Antwort
Gabi 6. September 2020 - 18:19

Nun, das Gulasch ist auch nach 2.30 Stunden wunderbar weich geworden und hat prima geschmeckt. Die Fleischwürfel waren noch im Ganzen und ließen sich mit der Gabel schön zerteilen.
Ich habe selbstgemachten Kartoffelbrei dazu gemacht.
Bin nun sehr froh, Dein Ofenrezept gefunden zu haben und ich werde es sicher noch öfters nachkochen.
Danke für dieses leckere Rezept!
Viele Grüße, Gabi

Antwort
Maria 6. September 2020 - 20:20

Das freut mich sehr liebe Gabi, dass das Wiener Saftgulasch gut gelungen ist. Vielen lieben Dank für deine Rückmeldung! Und dazu selbstgemachter Kartoffelbrei – hmmmm ein Traum!?
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Alexandra 5. Juli 2020 - 20:08

Wahnsinnig lecker und super zartes Fleisch! Habe das Gulasch heute gekocht und es kam sehr gut an. Vielen Dank für das Rezept!

Antwort
Maria 6. Juli 2020 - 13:19

Vielen Dank für deine Rückmeldung liebe Alexandra!? Wie schön, dass das Wiener Saftgulasch so gut angekommen ist! Ich habe es selber auch schon oft gekocht und friere meistens einen Teil davon ein. Die gefrorenen Portionen sind sehr gefragt, wenn wenig Zeit zum Kochen ist aber der Hunger sehr groß.
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Claudia lietze 15. Juni 2020 - 5:12

Köstlich

Antwort
Maria 15. Juni 2020 - 14:18

Dankeschön liebe Claudia, das freut mich sehr!
Liebe Grüße, Maria

Antwort
Philipp 21. Oktober 2020 - 10:37

Hallo,

Habe gerade dein Tolles Rezept gefunden, wie man ein Wiener Saft Gulasch zubereiten könnte.

Allerdings verstehe ich das mit den Bier nicht ganz. Soll ich, wenn ich es hinzufüge komplett verkochen lassen?

Grüße Philipp

Antwort
Maria 21. Oktober 2020 - 13:04

Hallo Philipp, das Bier wird nach und nach dazu gegeben und soll jedes Mal fast komplett verkochen. Dann erst wird mit Wasser aufgegossen. Probiere es gerne aus, es schmeckt toll!
Liebe Grüße, Maria

Antwort