„Essen hält Leib und Seele zusammen“

… so sagt ein altes Sprichwort.
Ein anderes behauptet:

„Ein gutes Essen lässt so manchen Kummer vergessen“

Dem kann ich mich nur anschließen! Denn was gibt es Schöneres, als mit lieben Menschen zusammen zu essen, bei entspannten, angenehmen Gesprächen, die sich dabei ganz automatisch entwickeln?

Das Kochen soll jedoch nicht in Stress ausarten, sondern Spaß machen. Das geht aber nur, wenn sich der Aufwand in Grenzen hält und man sicher sein kann, dass das Ergebnis auch schmecken wird.

Deshalb ist jedes Rezept im Blog von mir selbst gekocht und nur wenn ich ganz damit zufrieden bin, wird es veröffentlicht. Die meisten Gerichte sind total einfach und schnell zuzubereiten, nur wenige sind etwas aufwändiger, aber kein Rezept ist wirklich kompliziert.

Falls es dich interessiert, woher ich komme, dann lies jetzt weiter, denn hier erzähle ich ein bisschen von mir.

Aufgewachsen bin ich auf dem Land, eine Autostunde von der Landeshauptstadt München entfernt. Meine Mutter hatte nur wenig Haushaltsgeld zur Verfügung und verstand es trotzdem, für unsere große Familie schmackhaft zu kochen. Das bedeutete, es wurde saisonal gekocht und vorwiegend das verwendet, was im eigenen Garten wuchs, also Gemüse, Salat und Obst, oder was von den Bauern in der Nachbarschaft erworben werden konnte wie z. B. Milch, Kartoffeln und Eier.

Fleisch war teuer und kam deshalb nur sonntags auf den Tisch. Im Sommer haben wir Waldhimbeeren gepflückt (vom Fuchsbandwurm hatten wir damals noch nie gehört …), die Mama anschließend zu Konfitüre eingekocht hat und im Herbst wurden Äpfel, Zwetschgen und Birnen zu Kompott verarbeitet. Die winterharten Boskop-Äpfel lagerten wir im Keller, der winters wie sommers kalt und etwas feucht war und wo sich die Äpfel deshalb bis zum Frühjahr gehalten haben. Obwohl sie später im Jahr schon etwas runzlig waren, geschmeckt haben sie trotzdem.

Unsere Mutter war eine großartige Gärtnerin. Schon damals, vor über dreißig Jahren, hat sie sehr erfolgreich biologisch und nach dem Mondkalender das Gemüse gesät, gepflanzt und geerntet. Selbstverständlich hat sie fast alles an Salat und Gemüse selbst aus Samen vorgezogen.

Schon früh habe ich am Wochenende Kuchen gebacken und wenn sich Besuch angemeldet hatte, dann durfte ich sogar eine aufwändige Torte backen und phantasievoll verzieren, was mir regelmäßig großes Lob einbrachte 🙂 Das Kochen habe ich allerdings erst später gelernt, als ich schon meine eigene Familie hatte und ich kann mich noch sehr gut an einige Desaster aus dieser Zeit erinnern 😳. Doch ich habe mich davon nicht entmutigen lassen und wurde mit der Zeit immer besser. Heute koche ich total gerne, am liebsten für eine größere Runde. Und wenn ich dann in zufriedene Gesichter schaue oder das eine oder andere Kompliment bekomme, das bedeutet Glück für mich.

Hochbeet-bauen
Unser Hochbeet noch im Aufbau

Ich liebe es, neue Rezepte auszuprobieren. Dabei lege ich Wert auf gesunde Zutaten und eine behutsame Zubereitung. Nicht alles gelingt mir sofort, aber jedes Rezept, das es hier in den Blog schafft, muss zwei Kriterien erfüllen: es muss gut schmecken und leicht nachzukochen sein!

Neben dem Kochen (und Essen) dekoriere ich sehr gerne unser Heim. Ich habe immer wieder neue Ideen, wie ich es noch schöner machen kann, sehr zum Leidwesen meines Mannes, der dafür überhaupt keine Notwendigkeit sieht. Eine weitere Leidenschaft ist unser kleiner Reihenhausgarten, in dem zu werkeln pure Entspannung für mich ist.

Kräuter-Hochbeet im Sommer
Das Kräuter-Hochbeet im Sommer

Besonders schätzen wir unser Hochbeet, das ich im ersten Jahr, als wir in unser Haus eingezogen waren, selbst aufgebaut habe. Im Sommer wächst dort eine Vielzahl von Kräutern die wir, wann immer möglich, beim Kochen verwenden.
PS: Mein Mann kocht nämlich auch sehr gerne und gut, obwohl im Sommer bei ihm meist der Grill zum Einsatz kommt 😉

Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Stöbern auf meinem Blog, viel Erfolg und Freude beim Ausprobieren der Rezepte und dass du ganz oft das schöne Kompliment bekommst:

„Es schmeckt mir!“

Herzlichst, Deine
Signatur_Maria

 

 


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